Universal Search

Als Universal Search wird die universelle Suche innerhalb des Google Index bezeichnet und basiert auf dem Gedanken, dass es nach mehreren eingereichten Patenten von Google verschiedene Search Kategorien gibt. Den meisten ist dieser Index in Form einer riesigen Linksammlung bekannt. Doch der Google Index umfasst noch viel mehr Gebiete, wie zum Beispiel Blogs, Videos, Maps/Places, News, Bilder, Bücher, Shopping (Google Merchant Center) usw.
 
Als Bespiel die Shopping-Ergebnisse für den Suchbegriff “Handy” und Google Places für den Suchbegriff “Handy”
 
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Das Thema ist patentrechtlich nicht neu für uns, hat aber ein sehr großes Potenzial, da es die Suchmaschinenoptimierung in den nächsten Jahren maßgeblich beeinflussen wird.
 
Google zeigt schon seit längerer Zeit ein großes Interesse an der thematischen Indexierung. In diesem Zusammenhang wurde Google im November 2008 ein Patent zugestanden, das eindeutig diesem Trend folgt. Die Praktiken hierfür waren schon in einem früheren Google Patent, Google Search Mash, getestet worden.
 
Google legt dieser Entwicklung folgenden Gedanken zu Grunde:
Das Internet besteht nicht aus einem Themenstrang, sondern aus ganz vielen. Dementsprechend wurde zu jedem einzelnen Strang ein eigener Index angelegt. So kann man getrennt nach Videos, Bildern, Büchern, usw. suchen. Diese Daten aus dem Einzelindex werden dann geschickt in den Hauptindex eingespielt. Dieses Einbringen von Resultaten der anderen Indizis nennt man dann Universal Search, also das das seitliche einbinden von Extra-Ergebnissen. Immer mehr davon werden in die Google Suche Ergebnisse von Google Maps, oder Google Bilder eingebunden. Allerdings bindet Google nur seine eigenen Produkte, wie Youtube in die Suche ein. Angebote von Anderen Anbietern werden entweder gar nicht oder nur sehr versteckt mit einbezogen.
Kritik kommt hierfür vor allem von den Webseitenbetreibern. Da die eingebundenen Ergebnisse zumeist an den Anfang gestellt werden, rutschen ihre Seiten in der Suchanzeige immer mehr nach unten.
 
Google kann außerdem nun durch das geschickte Einbinden von eigenen Diensten alternative Dienste als Konkurrenten verdrängen.
Allgemein kann man diesen Vorgang in zwei Bereiche unterteilen. Der erste wäre Google Media Search. Hierbei werden verschiedene Ergebnisse in einem anderen Format gezeigt, also Mediaformate.
 
Der andere Typ beinhaltet die klassischen Verticals, also Ergebnisse über Finanzen durch Google Finance, lokale Suche durch Google Maps, Nachrichten durch Google News, oder aber auch die Produktsuche durch Google ProductSearch.
 
Seinen Content kann man immer wieder durch die gleichen Mechanismen in den Verticals erscheinen lassen:
Durch direktes Crawling, dem Einsatz von Sitemaps oder aber der Lieferung von XML Feeds an Google.
 
Universal Search wurde zuerst in den USA getestet und auch eingeführt. Dort stießen die neuen Funktionen auf sehr großes Interesse in der Bevölkerung. Aufgrund dieser positiven Ergebnisse führte Google die Neuerung auch in Europa, und somit in Deutschland ein. Hier bekam Google jedoch ein weniger gutes Feedback. Internetspezialisten, aber auch Laien beschwerten sich über die Unübersichtlichkeit der Suchergebnisse. Und tatsächlich befinden sich darin immer mehr falsche Meldungen, die nicht zum Suchbegriff passen.
 
Dies hindert Google jedoch nicht daran das Verfahren auszubauen und immer neue Funktionen hinzuzufügen. Immer mehr Videos, Bilder und andere Medienobjekte werden mit Keywords versehen und so in die Ergebnisse des Hauptindex eingebunden.
 
Wir bringen Ihre Webpräsenz in die Universal Search!